Workshops

#nazihintergrund?

Workshop zu familienbiografischer RechercheBildung vor Ort 2021 workshop3

Sa, 22. Januar 10.00 – 16.00
Anmeldungen:
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Im Februar 2020 sprachen Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah auf Instagram über „Menschen mit Nazi-Hintergrund“ – ein Begriff der daraufhin kontrovers diskutiert wurde. Ihre These: Menschen mit dem Stempel „Migrationshintergrund“ müssten sich oft zu ihrer Familiengeschichte erklären. Wer als deutsche Person wahrgenommen werde, werde dagegen selten zu einem eventuellen Nazibackground befragt.

Der Workshop richtet sich an alle, die Interesse haben, Fragen an die eigene Familiengeschichte während der Nazi-Zeit zu stellen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie recherchiert werden kann. Gab es Täter*innen, Mitläufer*innen, Verfolgte oder tatsächlich Helfende unter den Vorfahren? Wie sieht die jeweilige Erzählung und Erinnerung aus? Wie kann ich in Archiven und Datenbanken forschen? Auf welche Probleme kann ich dabei stoßen? Und wie geht man um mit Quellen wie Fotos, Briefe und Tagebücher?

Dabei muss es nicht zwangsläufig um die eigene Familie gehen. Es kann auch im sozialen oder räumlichen Umfeld geforscht werden. Wichtig ist die Frage: Wo ist die Geschichte der Nazi-Verbrechen, 75 Jahre später, noch mit mir in der Gegenwart verbunden? Was finde ich heraus, wenn ich von mir selbst ausgehend kritisch auf Spurensuche gehe?

Leitung Sabine Reimann

  

Theater- & Medienpädagogik

Bildung vor Ort 2021 workshop

So 12. Dezember 10.00 – 16.00 online
Sa 05. Februar 10.00 – 16.00
So 06. Februar
10.00 – 16.00
Anmeldungen:
Kurzes Motivationsschreiben an:
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Leistungsnachweis
Fortbildungszertifikat und (bis 27 Jahre) Kompetenznachweis Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

1. Seminartag
Gemeinsam vergegenwärtigen wir uns unsere Einstellung gegenüber Erinnerungskultur und diskutieren aktuelle Formen von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Impulsgeber ist eine Aufführung unseres Theaterstückes „Das Karussell der Erinnerung, am 11.12.2021, dem 80. Jahrestag der Deportation nach Riga.

2. & 3. Seminartag
Ausgehend von einem gesellschaftlichen und einem familiären „Handlungsstrang“ der Erinnerungskultur entwickeln wir im kreativen Dialog miteinander unseren individuellen und künstlerischen Zugang zum Motto des Erinnerungsortes „Erinnern heißt Handeln!“.

Nach einer Einführung in das kreative Schreiben und Methoden der Theater- und Medienpädagogik begeben wir uns alleine oder in kleinen Teams in die künstlerische Auseinandersetzung. Ziel ist es, für die Projektergebnisse ein geeignetes Präsentationsformat (analog oder digital) festzulegen.

Leitung Andreas Schmid, Theatermacher und Dozent

  

Bildung vor Ort - Angebote WiSe 2021/22

"Eigentlich hat es auf dem Schlachthof in Düsseldorf bei mir klick gemacht."

Bildung vor OrtDas Angebot
Mit Förderung durch das BKM-Programm „Jugend erinnert“ entwickelt der Erinnerungsort neue und innovative historisch-politische Bildungsformate. Unsere Angebote richten sich nicht nur an Studie- rende der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik der HSD. Angesprochen sind auch Multiplikator*innen und alle Engagierten, die sich im Feld NS-Gedenkstättenarbeit inhaltlich und methodisch fortbilden und qualifizieren möchten. Ziel ist, gemeinsam eine aktive und partizipa- tive Erinnerungskultur zu gestalten, die in die Gegen- wart hinein wirkt und Rassismus und Antisemitismus etwas entgegensetzt. Alle Angebote sind kostenlos.

Das Programm als pdf


Kontakt, Infos & Anmeldung
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0211 / 4351-3673


Covid-19
Wenn nicht anders angegeben, gehen wir von einer Durchführung der Angebote in Präsenz an der Hochschule Düsseldorf aus – natürlich unter den jeweils aktuell geltenden Auflagen zum Infektionsschutz. Darüber werden wir nach Anmeldung gesondert informieren.

 

 

BKM 2017

Mit Förderung durch das BKM-Programm „Jugend erinnert“ entwickeln wir seit 2020 neue historisch-politische Bildungsformate – also Bildung vor Ort. Unsere Angebote richten sich nicht nur an Studierende der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik der Hochschule Düsseldorf. Angesprochen sind auch Multiplikator*innen und alle Engagierten, die sich im Feld NS-Gedenkstättenarbeit inhaltlich und methodisch fortbilden und qualifizieren möchten. Außerdem bieten wir für Angehörige und Auszubildende der Polizei sowie der Verwaltung spezialisierte Fortbildungen an. Ziel ist es, gemeinsam eine aktive und partizipative Erinnerungskultur zu gestalten, die in die Gegenwart hineinwirkt und Rassismus und Antisemitismus etwas entgegensetzt.  Weitere Informationen und Anmeldung:

Sabine Reimann
Projektstelle „Bildung vor Ort“
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus
Münsterstraße 156, Geb. 3 / 5. 014
40476 Düsseldorf
Tel.:  +49/(0)211/4351-3673
sabine.reimann@hs-duesseldorf.de