Der Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 und seine Folgen

Die terroristische Gewalt und die antisemitischen Vernichtungspläne der Hamas haben am 7. Oktober 2023 einen neuen Höhepunkt erreicht. In dessen Folge wurde nicht nur in Israel das Selbstverständnis als sichere Heimstatt für alle Jüdinnen und Juden grundlegend erschüttert. Durch die vielfach offen zur Schau getragene Zustimmung zu diesen Verbrechen und die folgenden, ungezählten antisemitisch motivierten Übergriffe fühlen sich Jüdinnen und Juden auch hierzulande, auch an der Hochschule nicht mehr sicher. Dies ist eine nicht hinnehmbare Situation. Wo es zu antisemitischen Handlungen kommt, ist diesen mit allen verfügbaren Mitteln und in Solidarität entgegenzutreten.
Der von einigen Akteur*innen geäußerte, vielfach rassistisch motivierte Generalverdacht gegen als muslimisch oder palästinensisch gelesene Menschen, denen pauschal Sympathie bzw. Zustimmung zu den Verbrechen der Hamas unterstellt wird, ist inakzeptabel. Die Sorge um Gesundheit und Leben von Angehörigen oder Bekannten ist legitim.

An der Hochschule gibt es den Wunsch und das Bedürfnis nach Information und nach Raum für Austausch und Diskussion. Die folgende Veranstaltungsreihe (Flyer) möchte hierfür erste Gelegenheit geben. Sie zielt darauf ab, die weitreichenden Folgen des terroristischen Angriffs der Hamas bewusst zu machen sowie eine Möglichkeit des Lernens und des respektvollen Dialogs über den Konflikt zu schaffen.

Gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus!

 

 

Do. 14.12.2023, 18.00 Uhr

Der 7. Oktober und seine Folgen für Jüdinnen und Juden in Deutschland

Input und Gespräch mit Clemens Hötzel (SABRA) und dem Kommilitonen Daniel als Vertreter der Jüdischen Hochschulgruppe, moderiert von Dr. Joachim Schröder (Erinnerungsort Alter Schlachthof/HSD)

 

Mo. 18.12.2023, 18.30 Uhr

Nahostkonflikt und Islamismus

Input und Gespräch mit Prof. Dr. Michael Kiefer (Professur Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft
mit dem Schwerpunkt muslimische Wohlfahrtspflege, Universität Osnabrück), moderiert von Alexander Häusler (FORENA/HSD)

 

Mi. 31.01.2024, 18.00 Uhr

Bildungsarbeit nach dem 7. Oktober im Kontext von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus

Input und Gespräch mit Burak Yılmaz, politischer Bildner und Pädagoge, moderiert von Dr.in Anke Hoffstadt (FORENA/HSD) und Prof.in Dr.in Susanne Spindler (Professorin für Soziale Arbeit und Migration, FB SK/HSD)

 

 

 

Sämtliche Veranstaltungen finden an der Hochschule Düsseldorf, Geb. 3, Raum E.001 statt.

Der Eintritt ist frei.

Aus Sicherheitsgründen eine vorherige Anmeldung erforderlich. Hier gelangen Sie zur Anmeldung, bitte tragen Sie dort Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Aresse ein und bringen Sie zur Veranstaltung Ihren Personalausweis mit.

 

 

Zum Verantstaltungsflyer.

 

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Organisationen, Gruppierungen oder Bewegungen angehören, dieser Szene zuzuordnen sind oder die durch antisemitische, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Handlungen oder Verlautbarungen in Erscheinung treten oder bereits getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

 

 

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