Weiterbildungsangebot zum Thema Geschichtsrevisionismus (07. Juli 2026, 15:30-18:30 Uhr, Hochschule Düsseldorf)

weiterbildung 1Gegenwärtig erleben wir die Normalisierung rassistischer und völkischer Haltungen, eine Zunahme rechter Gewalt und ein Erstarken demokratiefeindlicher Akteure und extrem rechter Gruppen. Diese verbreiten geschichtsrevisionistische Positionen zu den NS-Verbrechenskomplexen, einige relativieren oder leugnen gar die Shoah. Andere versuchen das Gedenken zu instrumentalisieren und greifen die Erinnerungsarbeit an.
Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Lehrkräfte sowie außerschulische Bildner*innen, die sich mit Geschichtsrevisionismus in jugendlichen Lebenswelten auseinandersetzen möchten. Neben einem Input zu den Strategien der extremen Rechten auf TikTok, gibt es Raum für Austausch zu Herausforderungen, Bedarfen und Handlungsmöglichkeiten der pädagogischen Intervention.

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Neues internationales Projekt "Creative Remembrance. Hybrid Diskussion Group for Youth from Ukraine and Germany"

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Wir freuen uns: Dank einer Förderung durch die Stiftung EVZ können wir bis zum Ende des Jahres ein neues Bildungsformat durchführen.

Gemeinsam mit zwei Kooperationspartner*innen - toler.space und Insha Osvita - starten wir ab dem 1. Juni mit "Creative Remembrance: Hybrid Discussion Group for Youth from Ukraine and Germany". Mit dem Projekt möchten wir den transnationalen Austausch zwischen jungen Erwachsenen aus Deutschland und der Ukraine fördern, indem wir uns gemeinsaam mit kreativen Formen des Gedenkens in Zeiten von Krieg, Vertreibung und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen. Es stärkt demokratische Werte, interkulturelle Kompetenz und soziales Verantwortungsbewusstsein durch digitale Treffen im Rahmen einer transnationalen Diskussionsgruppe, ein Präsenz-Barcamp in Düsseldorf und die Entwicklung kreativer Mikroprojekte.

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Neue Broschüre "Was heißt (hier) Befreiung? - Erinnerungskulturelle Zines mit Jugendlichen gestalten" dokumentiert die Projektarbeit des Erinnerungsortes Alter Schlachthof

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Im Projekt „Was heißt (hier) Befreiung?“ haben sich junge Menschen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was der Sieg über Nazi-Deutschland vor 80 Jahren für die Überlebenden dieser Deportationen bedeutete. Dabei standen vier Fragen im Mittelpunkt: Wer waren die Menschen, die deportiert wurden? Wie erlebten sie die Befreiung im Jahr 1945? Was bedeuteten Befreiung, Rückkehr und Neuanfang ganz konkret für sie? Welche Herausforderungen prägten ihr Leben – und welche Spuren hinterließen sie? Diesen Fragen sind wir anhand von vier Biografien nachgegangen: der von Edith Bader, Erwin Liffmann, Imo Moszkowicz und Hilde Sherman. Ihre Berichte vermitteln ein Gefühl für die Ambivalenz der Befreiung aus der Perspektive der von den Nazis verfolgten und terrorisierten Menschen: Sie markierte das Ende der Verfolgung, aber zugleich den Beginn eines sehr schwierigen Neuanfangs – oft als einzige*r Überlebende*r einer Familie.

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