"Die extreme Rechte auf TikTok - Geschichtsrevisionismus in jugendlichen Lebenswelten." - Vortrag von Ida Tolle und Charlotte Heim (21.01.2026, 18:30 Uhr)

tiktokweidelIn diesem Vortrag nehmen Charlotte Heim und Ida Tolle die Strategien der extremen Rechten in Sozialen Medien genauer unter die Lupe. Sie zeigen, wie historische Fakten gezielt verzerrt und für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Besonders auf TikTok erreicht die AfD derzeit viele junge Wähler*innen. Anhand konkreter Beispiele analysieren die Studierenden rechte TikToks, erkennen Strategien wie Geschichtsrevisionismus und Populismus – und tragen dazu bei, unsere kritische Medienkompetenz zu stärken.

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Gedenkstättenfahrt nach Łódź (Polen): 29. Juni - 3. Juli 2026

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Auch in 2026 bietet der Erinnerungsort Alter Schlachthof eine fünftägige Gedenkstättenfahrt ins polnische Łódź, etwa 1.000 Kilometer von Düsseldorf entfernt, an. Dabei bewegen wir uns erneut auf den Spuren der 1941 vom damaligen Düsseldorfer Schlachthof (heute HSD-Campus) aus ins „Ghetto Litzmannstadt“ deportierten 1.003 Juden*Jüdinnen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf. Nur 13 von ihnen kehrten zurück. Alle anderen überlebten die unmenschlichen Bedingungen im Ghetto nicht oder wurden im nahen Mordlager „Kulmhof“ (Chełmno) oder in Auschwitz-Birkenau ermordet.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit Bezug zum Erinnerungsort Alter Schlachthof auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf. Grundsätzlich steht die Fahrt aber allen Interessierten offen. Eine Teilnahme am Vorbereitungsseminar am 13. Juni ist dabei verpflichtend. Für Menschen mit geringen Einkommen ist ein ermäßigter Teilnahmebeitrag vorgesehen. Nähere Informationen können dem Ankündigungsflyer entnommen werden: Download | Kontakt für Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Jule Schouren: Zwangsunterkünfte für Jüdinnen und Juden im Kreis Viersen, 1939-1945 (9.12.2025, 18.30 Uhr)

Schouren Viersen webDas Thema Zwangsunterkünfte für Jüdinnen und Juden ist in der Forschung nach wie vor unterbelichtet: in ihrem Bestreben, die jüdische Bevölkerung zu isolieren, vertrieben die Nazis Jüdinnen und Juden nicht nur aus dem sozialen und wirtschaftlichen Leben. Die Segregation erstreckte sich schließlich auch auf den Wohnraum: ab 1939 wurden diejenigen Jüdinnen und Juden, die noch nicht emigriert warengezwungen aus ihren Wohnungen und Häusern auszuziehen und in Zwangsunterkünften zusammengefasst. Jule Schouren dokumentiert mit vielen biografischen Beispielen am Beispiel der niederrheinischen Stadt Viersen diesen Verdrängungsprozess, der zugleich der letzte Schritt vor den im Oktober 1941 einsetzenden Deportationen war.

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