Workshop und Schreibwerkstatt-online: Qualifikation Biografiearbeit (13./14.03.2021)

facebook header Workshop Biografiearbeit 2021 kleinDer Workshop „Qualifikation Biografiearbeit“ ist eng mit der laufenden Forschung des Erinnerungsortes verknüpft: Die Aufarbeitung der Biografien der Menschen, die Opfer der Deportationen durch die Nazis über den Schlachthof wurden. Dazu gehört auch die Betrachtung von Täter*innen, Verantwortlichen und Mitschuldigen, sowie die Geschichten von Menschen, die so mutig waren, Verfolgten zu helfen. An zwei Workshop-Tagen lernen die Teilnehmenden den Erinnerungsort Alter Schlachthof im Rahmen einer dialogischen Führung kennen. Sie erfahren, wie und wo Informationen zu Verfolgten des Nazi-Regimes zu recherchieren sind.

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Dr. Jörg Skriebeleit: Dr. Jörg Skriebeleit: Was bleibt? Gewaltverbrechen und Erinnerung ausstellen (Online-Vortrag, 2.2.2021, 19 Uhr)

SkriebeleitWas bleibt von einem Konzentrationslager? Tat-(Orte), Erinnerungen, Täter, Opfer. Wie stellt man Gewaltverbrechen aus? Wie stellt man den Tod aus? Wie stellt man Tat und Täter aus, wie die Opfer? Und wie stellt man die Erinnerung an diese Gewaltverbrechen aus? Die Kontinuitäten, Verdrängungen, Wiederentdeckungen und ihre Konjunkturen? Diese Grundfragen formulieren sich nicht nur an der Erinnerungs- und Ausstellungsgeschichte zu nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Sie betreffen auch andere Stätten von Gewaltgeschichte, so z.B. von Terroranschlägen. An den konkreten Beispielen des Konzentrationslagers Flossenbürg und des Attentats auf das israelische Team bei den Olympischen Spielen 1972 in München beleuchtet der Vortrag wie sich Gewaltgeschichte und die Erinnerung daran im öffentlichen Raum konzipieren lässt, welche theoretischen Überlegungen diese Projekte geleitet haben, welche Schwierigkeiten sie zu gewärtigen hatten und welche öffentliche Rezeption sie erfahren.
Dr. Jörg Skriebeleit ist seit 1999 Direktor der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und leitete eine grundlegende Neukonzeption der Gedenkstätte ein.

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Andrea Nepomuck: Eierbecher, Burg und nackte Kerle. Objekte am Täterort „Vogelsang“ (Online-Vortrag, 19.1.2021, 19 Uhr)

Eierbecher 3 19 01 2021Ein polierter Eierbecher, ein Leporello mit touristischen Ansichtskartenmotiven oder zerschossene nackte Männerskulpturen zwischen denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen NS-Ordensburg – was erzählen diese Objekte über einen Ort der Hybris der Nationalsozialisten? Wie werden Objekte in die Erzählung der Dauerausstellung „Bestimmung:  Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen“ eingebunden? Welche Bedeutung haben „alltägliche“ und „ideologisch aufgeladene“ Objekte für die Erinnerungsarbeit an einem Ort der Täter des Holocaust?
Andrea Nepomuck arbeitet u.a. im Pädagogischen Team der NS-DOKUMENTATION VOGELSANG.

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