Online-Fortbildung (Start 13.1.2021): Irritierende Orte in der historisch-politischen Bildung zur NS-Geschichte (für Teamende in der NS-Gedenkstättenarbeit)

2021.01 Irritierende Orte Fobi 2021 webLust auf Lernen im Lockdown? Gedenkstättenfahrten zur Orten von NS-Verbrechen als Teamer zu begleiten ist eine Herausforderung. Unsere Fortbildung bereitet Dich optimal vor, vermittelt Wissen und Methoden und bringt Dich mit anderen Engagierten in den Austausch. Immer Mittwochnachmittags, 5 Wochen lang. In Kooperation mit dem Bildungswerk der Humanistischen Union. Mehr Infos gibt es hier: https://hu-bildungswerk.de/.../k1-irritierende-orte-in.../

Anmeldung:  https://hu-bildungswerk.de/service/anmeldeformular

NEUER TERMIN!! Dr. Sebastian Schönemann: „Symbolbilder des Holocaust“. Fotografien der Vernichtung im sozialen Gedächtnis (Online-Vortrag, 2.3.2021, 19 Uhr)

Buchcover schoenemann 2020Die Erinnerungskultur an den Holocaust befindet sich im Umbruch. Nur noch wenige Überlebende können von ihren Erfahrungen berichten und schon heute ist das kollektive Gedächtnis im hohen Maße medial vermittelt. Im Zuge dieses Wandels nehmen die historischen Bilder an gesellschaftlicher Bedeutung weiter zu. Doch obwohl die gedächtnisbildende Macht der Bilder unbezweifelt ist, ist über ihre soziale Wirkung bislang kaum etwas bekannt. In seinem Buch untersucht Sebastian Schönemann die Formen des medialen Erinnerns und gibt empirische Antworten darauf, wie die überlieferten Bilder das soziale Gedächtnis zum Holocaust prägen.
Dr. Sebastian Schönemann ist Soziologe und Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Leiter Wissenschaft und Ausstellung an der Gedenkstätte Hadamar.

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Dr. Philipp Erdmann/Peter Römer: „Mehr als man kennt – näher als man denkt“ Objektgeschichten aus Gedenkstätten in NRW (online-Vortrag, 24.11.2020, 19.00 Uhr)

Näher als man denkt29 Gedenkstätten widmen sich in NRW der Aufarbeitung von NS-Unrecht und dem Erinnern an die Verfolgten des NS. In ihren Dauerausstellungen rekonstruieren sie uns heute über Objekte ein Bild von der NS-Vergangenheit. In der neuen Wanderausstellung „Mehr als man kennt – näher als man denkt“ erzählt der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW nun je eine Objektgeschichte aus jeder der 29 Gedenkstätten. In ihrem Vortrag nehmen Peter Römer und Philipp Erdmann die Konzeption dieser Wanderausstellung in den Blick und fragen, welche Funktionen die dreidimensionalen Dingwelten der Ausstellungen in der aktuellen Pandemie für die Erinnerungskultur besitzen können.

Peter Römer und Dr. Philipp Erdmann sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster bzw. im Stadtarchiv Münster und waren beide bis 2019 in der Geschäftsführung des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten aktiv. In diesen Rollen haben sie an der Konzeption der Wanderausstellung mitgewirkt.

Der Online-Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe des Erinnerungsort: "Objekt.Bild,Holocaust". Er wird über Zoom übertragen, der Zugangslink wird nach Anmeldung verschickt. Anmeldung bitte über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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