Das Karussell der Erinnerung - digital (2.2.2021, 16 - 18 Uhr)
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- Erstellt: Montag, 25. Januar 2021 13:51

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Der Workshop „Qualifikation Biografiearbeit“ ist eng mit der laufenden Forschung des Erinnerungsortes verknüpft: Die Aufarbeitung der Biografien der Menschen, die Opfer der Deportationen durch die Nazis über den Schlachthof wurden. Dazu gehört auch die Betrachtung von Täter*innen, Verantwortlichen und Mitschuldigen, sowie die Geschichten von Menschen, die so mutig waren, Verfolgten zu helfen. An zwei Workshop-Tagen lernen die Teilnehmenden den Erinnerungsort Alter Schlachthof im Rahmen einer dialogischen Führung kennen. Sie erfahren, wie und wo Informationen zu Verfolgten des Nazi-Regimes zu recherchieren sind.
Weiterlesen: Workshop und Schreibwerkstatt-online: Qualifikation Biografiearbeit (13./14.03.2021)
Ein polierter Eierbecher, ein Leporello mit touristischen Ansichtskartenmotiven oder zerschossene nackte Männerskulpturen zwischen denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen NS-Ordensburg – was erzählen diese Objekte über einen Ort der Hybris der Nationalsozialisten? Wie werden Objekte in die Erzählung der Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen“ eingebunden? Welche Bedeutung haben „alltägliche“ und „ideologisch aufgeladene“ Objekte für die Erinnerungsarbeit an einem Ort der Täter des Holocaust?
Andrea Nepomuck arbeitet u.a. im Pädagogischen Team der NS-DOKUMENTATION VOGELSANG.
Weiterlesen: Andrea Nepomuck: Eierbecher, Burg und nackte Kerle. Objekte am Täterort „Vogelsang“...